Ein klug gemachter Werbespot von Volkswagen geht gerade viral. Der Clip kombiniert die jugendlichen Star-Wars-Träume einer männlichen Zielgruppe mit deren heutigem Dasein als junge Väter. Die Kombination von Bild und Musik spricht (alte Erinnerungen) an, die Story ist zum Schmunzeln – eine echte Bewerbung für die Cannes-Rolle!
darth VWader
In aller Freundschaft
Nein, Basketball ist nicht immer das “körperlose Spiel”, von dem uns unsere Sportlehrer einst überzeugen wollten. Basketball ist harter Männersport, in dem neben den Bällen bisweilen auch Fäuste und sogar Stühle fliegen. Zuletzt bewiesen am Donnerstagabend (19. August), als die Nationalspieler von Griechenland und Serbien minutenlang aufeinander eindroschen, als ginge es um die Vorherrschaft auf den Straßen des Athener Problembezirk Exarchias – und nicht um ein Freundschaftsspiel!
Die TV-Bilder der ungewohnten Schlägerei sind fast närrisch. Denn kombiniert mit den aufgeregten Staccato-Kommentaren des griechischen Sprechers wirkt die herzhafte Prügelei mit ihren Umarmungseinlagen wie eine einstudierte Filmszene. Tatsache ist aber, dass mehrere Spieler hernach blutend vom Feld geleitet wurden.
Auslöser der Klopperei war offensichtlich ein Streit zwischen Antonis Fotsis (Nummer 9, Griechenland) mit Milos Theodosic (18, Serbien). Die Protagonisten kennen sich aus der griechischen Basketball-A1-Liga, wo Fotsis für Panathinaikos Athen und Theodosic für den Erzrivalen Olympiakos Piräus aufläuft.
Warum die beiden ihre vereinsbegründete Disharmonie ausgerechnet bei einem Länderspiel ausdiskutieren mussten, bleibt ihr Geheimnis. Die Begegnung wurde kurz vor Spielende beim Stand von 74:73 für Gastgeber Griechenland abgebrochen.
Smarte Aktion
Plötzlicher Notstand in der Online-Redaktion: Die Marketing-Abteilung hatte ihre Dauerleihgabe, das Großbild-TV-Gerät, eingefordert und die Abteilung Internet schaute statt auf ein Bewegtbild in die Röhre. Und das wenige Stunden vorm Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaften!
Verzweiflung, Fatalismus, Apathie gar drohten, sich breit zu machen – doch in einer konzertierten Aktion gelang es der Redaktion, Schlimmeres zu verhindern. So vergingen zwischen der rettenden Eingebung (“Warum zum Henker kaufen wir uns nicht endlich einen eigenen Fernseher?”) und der Rückkehr aus dem Elektro-Fachmarkt gerade einmal 29 Minuten! Lediglich der angeforderte Dienstwagen schien zunächst ob der ungewöhnlich großen Aufgabe etwas überfordert. Doch auch bei diesem Problem fand sich noch rechtzeitig eine akzeptable Lösung…
Fazit: Manchmal muss man einfach mal machen, anstatt ständig nur zu schwätzen!
Claus und ich
Da hat sich der Ausflug nach Mainz zum ZDF ja wirklich gelohnt. Klar, der Besuch des Süddeutschen Journalistentags – der dort abgehalten wurde – hatte durchaus seinen Reiz (guter Kaffee, leckere Käsebrötchen, jede Menge Kugelschreiber…).
Das eigentliche Highlight aber spielte sich eher am Rande ab: Getreu dem Motto “Wenn schon beim ZDF zu Gast, dann aber richtig”, ergriffen wir die Gelegenheit beim Schopfe – und luden uns kurzerhand selbst zum Expertengespräch mit Claus Kleber ins “Heute Journal” ein.
Kaum zu glauben? Hier ist der Beweis (leider ohne Ton):
PS: Wann (und ob) der ZDF-Beitrag ausgestrahlt wird, steht noch nicht fest.
PS II: Wie Claus Kleber das Gespräch gefallen hat, ist uns leider nicht bekannt.

