30. November 2011

Für Amerika!

Category: Familie und Frauen,Journalismus und Internet — Tags: , , , , – Robert Dönges @ 23:05

Es passiert mir so selten. Aber wenn, dann richtig: Tränen. Echte Tränen. Sie laufen mir aus beiden Augen und tropfen auf die Tastatur, bei jeder einzelnen Welle, die meinen zitternden Körper durchläuft. Ich sitze vor meinem Rechner und kann nicht mehr. Selten habe ich einen Video-Clip im Internet gesehen, der mich mehr berührt hat wie diese Aufnahme des singenden Rodney Carrington. Für den Weltfrieden. Für mehr miteinander. Für eine bessere Zukunft. Und vor allem: für Amerika!

Noch eine Ermahnung an alle g’schamigen Leser: Sie dürfen jetzt bitte nicht empfindlich sein. Es kommt in diesem Video szenenweise zur Darstellung körperlicher Nacktheit, die… nicht immer… ästhetisch wirkt. Dennoch werden Sie sich das Video mehr als einmal anschauen müssen, um die Fülle aller Details zu verstehen. Das allerschlimmste aber ist, dass Ihnen dieser Ohrwurm danach nicht aus dem Kopf gehen wird. Sie wurden hiermit gewarnt. Show them to me!

22. November 2011

Der schwebende Mönch

Category: In Ulm und um Ulm — Tags: , , , – Robert Dönges @ 19:14

“Illusionen sind die Schmetterlinge des Lebensfrühlings.” (Peter Sirius, 1858–1913)

Das ungläubige Lächeln der Menschen ist ein schöner Kontrast zum trüb-kalten Novemberwetter, das Ulm mal wieder eingenebelt hat: Da schwebt ein Mönch im Schneidersitz über dem Straßenpflaster! Vergangene Woche erstaunte er die Passanten in der Hirschstraße, heute beeindruckte er die Menschen am Münsterplatz. Und alle fragen sich: Wie macht er das? Wie geht das?

STOP!
Wenn Sie NICHT wissen wollen,
wie der Zauber funktioniert,
sollten Sie jetzt NICHT weiterlesen!

Der Trick stammt offenbar aus Indien, ist uralt und natürlich nur eine geschickte Täuschung. Die Konstruktion sieht so aus: Der Stock des fliegenden Illusionisten ist eine stabile Metallstange, die verdeckt unter der Hand im rechten Winkel abknickt, im Umhangärmel den Arm entlang führt, um dann hinter Rücken und unter Gesäß eine Sitzschale zu formen. Unten, verdeckt von einem Teppich, ruht der Stock auf einer massiven Metallplatte, die das komplette Gewicht trägt. Die zwei Herren links und rechts passen nicht nur auf, dass dem “fliegenden Yogi” keiner zu nahe kommt – sie helfen auch, die schwere Konstruktion zu tragen. Ein Video des britischen Senders BBC dokumentiert den listigen Trick anschaulich:

“Über eine gewonnene Erkenntnis sollte man sich mehr freuen als über eine verlorene Illusion.” (Horst Friedrich, 1911–1975)

18. November 2011

Coole Säue

Category: Allgemein — Tags: , , , , – Robert Dönges @ 19:20

Yippie ya yay, Schweinebacke – einer dieser legendären Sätze Hollywoods, die sich (wie Terminator Arnold Schwarzeneggers Hasta la vista, Baby oder Play it again, Sam, das falsche Zitat aus “Casablanca“) ins Gedächtnis des Kino-Gängers eingebrannt haben. “Yippie ya yay, Schweinebacke” – wer das liest, hat sofort das Bild des stets ruß- und blutverschmierten John McClane aus der “Stirb-Langsam“-Tetralogie (1988 – 2007) vor Augen und die rauchige, leicht fiese Stimme von Manfred Lehmann im Ohr.  Manfred – wer? Genau!

Manfred Lehmann ist die deutsche Synchronstimme von Bruce Willis und offenbar eine coole Sau. Dieser Eindruck zumindest drängt sich auf, wenn man das Video von Tom Roelecke gesehen hat. Roelecke hat drei Synchronschauspieler vom Mikrofon weg vor die Kamera gestellt und sie über ihre Rollen und ihre Stimmen plaudern lassen: Lehmann, Santiago Ziesmer und Matthias Deutelmoser. Das Ergebnis ist verblüffend:

Im Original sagt John McClane aka Bruce Willis übrigens “Yippie-ki-yay, motherfucker”. Letzteres wurde aus Gründen der Political Correctness auf harmloser synchronisiert.

15. November 2011

Phantomschmerzen

Category: Allgemein — Tags: , , , , , , – Robert Dönges @ 17:20

Männer hätten, so wird von Frauen gerne kolportiert, keine Ahnung von wahren Unterleibsschmerzen. Das stimmt so nicht ganz. Zwar mag die landläufige Meinung zutreffen, das männliche Geschlecht würde wahrscheinlich eingehen, müsste es Menstruationsschmerzen erleiden. Doch was dagegen Frauen nicht nachvollziehen können, ist intensivster Phantomschmerz im Unter-dem-Bauch-Bereich, wie ihn nur ein Mann erleben kann. Als Auslöser dafür kommen z. B. beobachtete oder dargestellte Erlebnisse in Frage, oft einhergehend übrigens mit heftigen Fremdschäm-Attacken.

So schildert die Polizeidirektion Heilbronn dieser Tage einen Fall, der beim männlichen Leser ein promptes Zusammenkrümmen des Körpers sowie unwillkürliches Schmerzstöhnen verursacht: In einem Waldstück bei Ilsfeld hat sich ein Mann vor Zeugen und mit Hilfe chirurgischer Feingeräte (Nagelschere, Taschenmesser) eigenhändig von einem Intimschmuck an seinem Phallus zu trennen versucht.

Mit Erfolg, letztlich. Die Polizei berichtet von “viel Mühe, ordentlich Blutverlust” und “Hautteilen” auf dem Waldboden. Unser Mutterschiff hat außerdem Alkohol als Narkotikum des Herren für seine schnittige Tat eruiert (“Piercing mit Messer entfernt“).

Immerhin: Eine Straftat, schlossen die Beamten messerscharf, “lag nicht vor”.

11. November 2011

Karnequal

Category: Allgemein — Tags: , , – Robert Dönges @ 16:02

Der Blog-Beitrag heute soll sich auf das Notwendigste beschränken: Um 11.11 Uhr vorhin, am 11.11.2011, hat für alle, die diesem Brauchtum etwas abgewinnen können, die fünfte Jahreszeit begonnen. Mehr möchte mer net dazu sagen. Fastnet. Außer:

Quelle: http://laetitiaandsebastien.blogspot.com/2010/01/serie-mode-du-clark-magazine-40.html

Quelle: http://laetitiaandsebastien.blogspot.com/2010/01/serie-mode-du-clark-magazine-40.html

In diesem Sinne, bei allem Respekt: HELL! Au.